Was tun bei Angst bzw. Angststörungen? Es ist die psychische Volkskrankheit Nr. 1 in Europa, das sagen die neuesten Untersuchungen. Wie sieht es aus in Europa bei Mann und Frau? Was trifft wen häufiger und was kann helfen?
Angst Angststörungen
165 Millionen Europäer leiden unter einer psychischen Störung. Seit 2005 sind die Erkrankungen auch nicht angestiegen, außer bei Demenz. Hier liegt es aber am Altern der Gesellschaft, dass diese altersbedingte Erkrankung drastisch zunimmt. Die Studie zeichnet erstmals ein realistisches Bild zur Häufigkeit psychischer Störungen in Europa. Die Hitliste der psychischen Erkrankungen sieht nach einer neuen Studie der ca. 514 Millionen Einwohner so aus:
- 14 % haben Angststörungen;
- 7 % leiden an Schlafstörungen;
- 6,9 % leiden an Depressionen;
- 6,3 % machen psychosomatischen Erkrankungen zu schaffen;
- 4 % haben mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu tun.
Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Zahlen:
- 5 % aller Kinder und Jugendlichen haben Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen;
- 1 % der 60- bis 65-Jährigen und bis zu 30 % der über 85-Jährigen leiden an Demenz, bei der am häufigsten der Alzheimer Typus vorkommt.
Psychische Erkrankungen in Europa
Jeder dritte EU Bürger leidet mindestens einmal im Jahr an einer psychischen oder neurologischen Störung. Das bedeutet nicht gleich, krank zu sein. Es bedeutet jedoch, krank werden zu können. Die Behandlung startet jedoch meist zu spät und genügt häufig nicht einmal minimalen Standards. Das geht nicht nur aus der Studie hervor, sondern ist die Meinung vieler Experten. Besonders häufig sind Angsterkrankungen, Depressionen und Schlaflosigkeit, die alle auch miteinander zu tun haben können oder auch teilweise in Kombination auftreten.
Psychische Erkrankungen sind Schicksal oder?
“Es gab lange die Annahme, dass psychische und neurologische Störungen nur das Schicksal einzelner Personen sind. Das ist vollkommen abwegig”, meint Hans-Ulrich Wittchen, der deutsche Studienleiter von der TU Dresden, bei der Vorstellung der Ergebnisse in Paris. “Warum sollte das Gehirn im Gegensatz zum Rest des Körpers gesünder sein, obwohl es um ein Vielfaches komplexer ist als andere Organe?” Niemand wundere sich darüber, dass er einmal im Jahr zum Arzt gehen müsse, weil er eine Erkältung oder etwas am Magen habe. Es kann nicht sein, dass wir der Psyche bzw. Seele so wenig Aufmerksamkeit schenken und uns nur um etwas kümmern, wenn der körperliche Schmerz kaum noch auszuhalten ist oder das Blut gleich Literweise den Körper verlässt.
Psychische Störungen bei Mann und Frau
Männer und Frauen leiden nach etwa gleich häufig unter psychischen Erkrankungen, das bestätigte die Studie. Einen großen Unterschied gibt es aber bei den Arten der Störungen/Erkrankungen. Männer haben in der Kindheitdeutlich öfter unter ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen) zu leiden und später Suchterkrankungen. Frauen hingegen leiden häufiger an Depressionen, Angsterkrankungen und Essstörungen. Das soll an gesellschaftlichen Veränderungen liegen. Wittchen meint: “Die soziale Stress- und Rollenbelastung von Frauen hat in den vergangenen 30 Jahren deutlich zugenommen. Das heißt, eine Frau, welche die Rolle einer berufstätigen Hausfrau und Mutter hat, hat ein höheres Risiko Angst- und Depressionserkrankungen zu bekommen als Männer.” Bei Männern senkt eine Heirat die Krankheitshäufigkeit,bei Frauen steigt dann die Belastung. Das gilt auch und gerade in der heutigen Welt.
Hilfe bei Angst Angststörungen und anderen Psychischen Erkrankungen
Die beste Hilfe bei Angst Angststörungen und anderen Psychischen Erkrankungen ist das direkte erkennen und behandeln. Es gibt drastische Missstände und viel zu viele Menschen, die nicht schnell und effektiv behandelt oder beraten werden. Oft muss es am Anfang noch keine lange Psychotherapie sein. Der Leidensdruck reicht dann meist nicht, um etwas zu unternehmen. Wenn dieser dann gestiegen ist, dann ist es oft langwierig und teilweise unmöglich, etwas zu tun. Helfen Sie Freunden und Bekannten dadurch, dass Sie diese ermutigen, sich Hilfe zu suchen. Diese Hilfe kann am Anfang ganz schnell helfen, das Leben wieder besser zu sehen. So kann vieles verhindert werden und hat erst gar nicht due Chance zu entstehen. Hypnose, EFT und viele andere Dinge können dabei sehr gut helfen und schnelle Erfolge bringen, die sogar dauerhaft helfen.
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