Oft wird davon gesprochen, dass Menschen beziehungsunfähig sind oder sich zumindest dafür halten. Gibt es das wirklich oder ist das nur ein Spruch? Und was kann man unternehmen, um sich glücklich in einer Beziehung zu fühlen?
Ich bin beziehungsunfähig
Im Rahmen der Paartherapie bzw. Eheberatung/Paarberatung wird oft darüber gersprochen und jeder Paartherapeut oder Berater hat immer wieder damit zu tun. Aber wie ist es wirklich? Kann so eine Aussage stimmen, dass ein Mensch beziehungsunfähig ist? Menschen, die in Beziehungen „festhängen“, die sie immer wieder unglücklich machen oder die nur kurze Beziehungen eingehen, werden oft als beziehungsunfähig bezeichnet. Sie sehen sich dann selbst irgendwann so und wir sind bei der sich selbsterfüllenden Prophezeiung. Das, was Sie sich lange genug einreden, glauben Sie irgendwann auch. Wenn Sie meinen, dass Sie keine Beziehung eingehen können, werden Ihre Beziehungen scheitern, weil Sie sich darauf so verbissen konzentrieren. Sie suchen nach Fehlern und suchen nach einer Bestätigung dessen, was Sie sich einreden.
Beziehungsunfähig Symptome erkennen
Die Symptomatik der Beziehungsunfähigkeit wird oft hinterfragt. Wann zeigen welche Symptome, dass ich beziehungsunfähig bin? Ganz offen und ehrlich gibt es weder bestimmte Symptome noch ein solches Störungs- oder Krankheitsbild. Wenn Sie sich dafür halten, dann gibt es ein Ungleichgewicht in Ihnen. Möchtegern-Experten schreiben gerne Dinge, die immer alles auf die Kindheit schieben oder Ihnen sagen, wie Sie erkennen, wann genau Sie soweit sind. Jeder Experte, egal ob Psychologe, Therapeut, Berater oder Coach, wird Ihnen sagen, dass Sie nicht bindungsunfähig sind, sondern eher von einer Neurose / Angst oder mehreren Neurosen bzw. Ängsten geplagt sind. Diese können in der Kindheit erworben sein. Es ist aber nicht der wichtige Punkt, woher Sorgen und Nöte stammen. Es geht darum, dass Sie bei sich ankommen und selbst lernen, das Leben wieder mit Freude zu erleben.
Beziehungsunfähig Therapie
Die Frage nach einer Therapie bei Beziehungsunfähigkeit kommt bei vielen Menschen. Die Antwort ist einfach: Es gibt eine solche Therapie an sich nicht. Was viel eher zum Ziel führt, ist ein besinnen auf sich selbst. Unter uns, das ist Arbeit genug, dauert aber auch nicht ewig. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass Sie immer garantiert mehrere Jahre arbeiten müssen und in jedem Fall zu einem Psychotherapeuten müssen. Manchmal reichen 5,10 oder 20 Termine Psychologische Beratung (auch als Coaching bezeichnet) aus, damit Ihr Leben wieder Freude bereitet.
Psychologische Beratung oder Psychotherapie
Der Vorteil am Coaching (Psychologischer Beratung) liegt für mich darin, dass Sie einen anderen und offeneren Ansatz erleben und sich weder selbst als krank empfinden, noch sich so darstellen müssen. Wenn Sie eine Lebens-, Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollen, wird meist nach Psychotherapie gefragt. Geben Sie hier „Ja“ an, so sind sie „Persona Non Grata“, sprich unerwünscht. Jeder Versicherer hat Angst, dass Sie einen Suizid begehen wollen, wenn Sie das angeben. Da ich in dieser Branche knappe zwanzig Jahre gearbeitet habe, kann ich Ihnen das ziemlich sicher sagen. Nach einem Coaching fragt niemand in den Anträgen.
Übrigens nenne ich mich weder Psychologe noch Therapeut und auch Sie nicht Patient. Ich bin Coach bzw. Psychologischer Berater und Sie mein Klient, wenn Sie mögen. Dabei arbeite ich mit Ihnen auf Augenhöhe an dem, was Sie erreichen wollen und nicht an dem, was andere von Ihnen erwarten. Ich sehe Sie nicht als krank an, bin kein Wunderheiler, sondern jemand, der Sie trainiert und fit macht, sich selbst glücklich zu machen. Daran werde ich gerne mit Ihnen arbeiten und freue mich auf unseren Kontakt.
Bild © Daniel Rennen / PIXELIO



