Seit dem 16.04.2012 wird eine junge Frau in NRW vermisst. Sie könnte Opfer einer Gewalttat geworden sein. Daher suchen Polizei und private Initiativen die 23-jährige Liesa Schulte aus Werl.
Liesa Schulte vermisst
Liesa Schulte aus Werl wird seit nunmehr fast drei Wochen vermisst. Siehe auch ZDF Drehscheibe Deutschland ab ca. 7:30 Min bis ca. 10:00. Dort spricht der Vater von Liesa, Peter Schulte, des weiteren ist auch die Mahnwache für die vermisste junge Frau zu sehen. Das Verschwinden von Liesa Schulte beschäftgt das Land. Nachdem ihr Auto am Morgen des 17. April 2012 von Angehörigen an der Autobahnauffahrt Werl-Süd aufgefunden wurde, haben diese die Polizei informiert. Seither wird mit immer intensiveren Bemühungen nach ihr gesucht. Starke Polizeikräften inkl. Hubschrauberunterstützung waren jedoch erfolglos. Nun setzen Familie und die Polizei immer mehr auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Die junge Frau könnte sich laut Informationen der Polizei nach einer Beziehungskrise in einer psychischen Ausnahmesituation befinden.
Festnahme im Fall Liesa Schulte
Der von der Polizei ermittelte letzte Kontakt von Liesa Schulte (Anm. Vermutlich der “ehemalige” Freund) wurde am 18.04.2012 festgenommen und vernommen, es ergab sich jedoch kein dringender Tatverdacht.
Hinweise zum gelben Twingo von Liesa Schulte
Der gelbe Renault Twingo der Frau Schulte mit dem Kennzeichen SO-A433 wurde in der Nähe der Autobahnausfahrt Werl-Süd abgestellt und aufgefunden. Möglicherweise hat sie in Begleitung eines Schwarzafrikaners in der Nähe in der Nacht vom 16. auf den 17. April versucht, als Anhalterin Fahrzeuge zu stoppen. Die Polizei bittet Zeugen, die in diesem Bereich Beobachtungen gemacht oder Personen aufgenommen haben, um Hinweise. Dies gilt auch für Personen, die den Renault in der Zeit von Montag, 16.04.2012, etwa 22:30 Uhr, bis Dienstag 17.04.2012, gegen 09:00 Uhr gesehen haben.
Hinweise bitte direkt an die Polizei
Hinweise bitte immer und direkt an den Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231 – 132 7999 oder jede andere Polizeidienstststelle. Sie können gerne hier auf dieser Seite Hinweise und Kommentare hinterlassen. Sachdienliche Hinweise bitte aber in jedem Fall und zuallererst an die zuständigen Behörden. Bitte verzögern Sie die Suche nicht durch Umwege, die aus verständlichem Mitgefühl entstehen.
Die Angst der Familie
Sicherlich hat ein entführter Mensch Angst, aber auch die Angehörigen werden sicher sehr viel zu bewältigen haben. Daher möchte ich Sie bitten, der Familie den nötigen Abstand zu geben, diese wird sicherlich Psychologische Beratung und Unterstützung erhalten. Zu viel direkte Anteilnahme oder Beileid verstärken sicherlich eher die Angst, als Erleichterung zu schaffen. Sorgen Sie gerne dafür, dass die Meldung verbreitet wird, indem Sie auf “Gefällt mir” klicken und den Link bei Facebook oder an anderen Stellen verbreiten. Das hilft und das träft möglicherweise zur Klärung bei. Ich wünsche von Herzen bald ein möglichst positives Ende der Suche.
(Bilder der Polizei Pressestellen)



