Reiki hilft nicht. Was tun? Was soll ein Reiki-Praktizierender tun, wenn die eigene Kraft nicht ausreicht? Wie weit darf / kann / sollte man selbst gehen? Was kann Reiki leisten und wann muss man einfach aufgeben? Können Sie als Reiki-Anwender sich auf dem schmalen Grat zwischen Hilfestellung und Wunderheiler richtig bewegen? Was dürfen und können Sie leisten und was nicht?
Die Anfrage einer Reiki-Anwenderin
“Ich praktiziere seit 13 Jahren Reiki und komme gerade an meine absolute Grenze.Eine sehr gute Freundin ( 42 ) ,Lehrerin an einer Hauptschule hat seit frühester Kindheit Neurodermitis in einer sehr schweren Form.
Zur Zeit sieht ihre Haut so aus,als ob sie Verbrennungen dritten Grades hätte und die Haut nässt und juckt und brennt,dass es schon für mich als Aussenstehender kaum auszuhalten ist.
Ich würde ihr so gerne mit Reiki etwas gutes tun,aber irgendwie scheine ich da an meine Grenze zu gelangen.Sie ist seit längerem in Behandlung bei einem Kinesiologen,aber da ihr Körper fast monatlich auf etwas anderes allergisch reagiert,kann er ihr nur teilweise helfen.
Zur Zeit sieht es eher so aus,dass sie sich ständig mit Cortison zupumpen muß,um den Tag einigermassen zu überstehen.
Hast du evtl.einen Tipp für mich,wie ich ihr helfen kann? Ich habe den ersten und zweiten Reiki Grad nach Usui.”
Meine Antwort und Stellungnahme dazu
“Hallo xxx,
jeder Mensch ist anders und ein Individuum. Pauschal ist das nicht einfach. Aber vielleicht kann man in einem Coaching / einer Gesprächstherapie erst einmal zum Zentrum finden und dann schauen, wie man es auflösen kann. Erst muss die Person bereit sein, Gesund werden zu dürfen. Das ist sehr wichtig.
Depression und Angst beschützen
Viele Menschen sind nicht bereit, das loszulassen, was sie beschäftigt und belastet. Depressionen und Ängste zum Beispiel haben auch etwas beschützendes. So wird jemand, der Höhenangst hat den 5 Meter Turm im Schwimmbad meiden, denn er möchte sich seiner Angst nicht aussetzen.
So kann es auch sein, dass die Ursache der Erkrankung nicht losgelassen werden will und durch die Erkrankung etwas vermieden wird. Dies könnte zum Beispiel sein, dass die Attraktivität vermindert wird, was vor einem Übergriff schützen kann.
Der Weg zur Antwort
Es kann ein langer Weg bis zur Antwort sein, aber hier geht es um ein massives Problem und ich kann nur jemandem, der den 1. und 2. Reiki-Grad hat eins empfehlen: Kinesiologie und Reiki scheinen keinen Erfolg zu bringen und mir fehlt der Hinweis auf Arzt und / oder Therapeut. Eine Therapie oder ein Coaching könnte eine Lösung sein. Die Frage ist eben auch, was die Klientin schon erlebt hat, wie die komplette Vorgeschichte ist und wozu Sie bereit ist. Ich denke, Du hast nicht durch Deine Reiki Ausbildung alleine die Kompetenz, dort helfen zu können und solltest an Fachleute verweisen. Gerne helfe ich auch entsprechend mit Rat und Tat weiter.”
Arno Ostländer, Psychologischer Berater / Reikimeister & Reikilehrer
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