Selbsthypnose Anleitung
Anleitung zur Selbsthypnose. Versetzen Sie sich selbst in Trance.
Die Selbsthypnose ist ein effektives und wunderbares Werkzeug, zu entspannen und viele Dinge mit sich selbst aufzuarbeiten. Sie können Stress und Sorgen selbst sehr umfassend bearbeiten, mit Ihrem Unterbewusstsein kommunizieren und an Ihren Zielen und Wünschen arbeiten, die Ihre Persönlichkeit betreffen.
Selbsthypnose – Hypnose einleiten
- Sorgen Sie für Ruhe in der Umgebung, die Sie am Anfang benötigen. Wenn Sie erfahrener sind, ist das ruhige Umfeld nicht mehr so wichtig. Es wird Sie nicht mehr stören, auch nicht im Flughafen.
- Telefon, elektronische Geräte und Klingeln können Sie stören. Schalten Sie idealerweise diese Stressquellen ab.
- Nehmen Sie gerne etwas Meditationsmusik, die Ihnen gefällt oder jede andere Art von Musik, die Sie gerne mögen und die zu Ihrer Entspannung beitragen kann.
- Ob Sie liegen oder sitzen entscheiden sie ganz alleine. Nehmen Sie sich einen bequemen Stuhl, Sessel, ein Sitzkissen, Couch oder Bett. Natürlich können Sie auch abends im Bett vor dem einschlafen damit arbeiten oder es hilft Ihnen beim einschlafen. Sie können auch gerne eine Decke nehmen. Positionieren Sie sich so, wie Sie es für 15-30 Minuten bequem finden. Probieren Sie einfach ein wenig und kuscheln Sie sich “auf Probe” ein.
- Entfernen Sie Dinge, die aus Metall sind und die Ihren Körper umschließen, wie Armbanduhr, Ketten u.ä.
- Bitte legen Sie sich offen hin, verschränken Sie nicht Beine und Arme. Am Besten zeigen Ihre Handflächen nach oben.
- Nehmen Sie sich wirklich 15-30 Minuten Zeit und reservieren sich diese Zeit auch nur für Sie. Alles andere darf gerne unwichtig sein.
- Eine kleine Anfangsvisualisierung hilft Ihnen, zu entspannen. Stellen Sie sich eine große, weiße und flauschige Wolke vor. Nehmen Sie nun alle Gedanken, Sorgen, Ängste und Nöte des Alltags und geben sie in diese Wolke. Danach schubsen Sie Ihre Wolke sanft an und lassen Sie die Wolke am Horizont verschwinden.
- Jetzt können Sie mit der eigentlichen Selbsthypnose beginnen. Atmen Sie tief ein und wieder aus. Optimal ist hierfür die Zwerchfellatmung. Sie erkennen sie daran, dass sich beim Atmen die Bauchdecke hebt. Die Zwerchfellatmung kommt ganz natürlich, wenn man sich entspannt. Versuchen Sie also nicht, irgend etwas zu erzwingen. Lassen Sie den Atmen einfach fließen und atmen Sie weiter tief in den Bauch.
- Atmen Sie bewusst und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Bei jedem Einatmen denken Sie am Besten an das Wort “Entspannung” und beim Ausatmen an “Loslassen”. Üben Sie, welche Worte für Sie gut sind. Sie stehen im Mittelpunkt und es geht um Sie persönlich, das ist wichtig.
- Geben Sie den Gefühlen von “Entspannung” und “Loslassen” – oder was immer Sie wählen – Form, Farbe, Geschmack und Licht. Ganz So, wie Sie es gut und richtig finden. Versuchen Sie, eine Oberfläche zu empfinden / sich diese vorzustellen. Ein Öl, das Energie in Ihren Körper bringt und dabei mit dem Atemzug in jede Ecke Ihres Körpers fließt, kann warm sein, golden, dünnflüssig … wie auch immer. Bei Loslassen kann Sie ein anderes Bild begleiten, von einem Boot, das in einem sicheren und ruhigen Gewässer von Ihnen wegfährt und Ihre Sorgen an Bord hat. Die Bilder, die Sie benutzen, sollten aber zu Ihnen passen. Vielleicht denken Sie vorher schon einmal daran, wobei Sie sich wohlfühlen können. Diese Idee können Sie dann weiter entwickeln.
- Sagen Sie sich selbst Dinge wie “Mit jedem Einatmen entspanne ich mich mehr und mehr. Ich lerne immer mehr, los zulassen.” Versuchen Sie, mit welchen Sätzen Sie sich entspannen.
Das ist schon eine Einleitung von Selbsthypnose. Auch wenn es sich an dieser Stelle liest, als sei nicht viel passiert, so sind Sie zur Ruhe gekommen und haben entspannt. Sie können diese Hypnoseübung noch vertiefen und in Hypnose lernen, noch viel mehr zu erreichen und viele weitere Übungen machen.
Ich freue mich über Ihre Erfahrungen und Gedanken dazu.
Hinweis / Empfehlung
Besprechen Sie vorher mit einem Hypnotiseur, Heilpraktiker, Psychologen oder Psychotherapeuten, ob er für Sie Risiken bei der Hypnose-Eigenanwendung sieht oder Ihnen hilft, indem er einen sogenannten Trigger / Anker setzt. Diese Anleitung bedeutet nicht, dass Sie bedenkenlos experimentieren sollten. Die soll Ihnen helfen, nach vorheriger Überprüfung mit sich selbst zu arbeiten.
Teil 2
Lernen Sie die Vertiefung der Hypnose in Teil 2 -Selbsthypnose Anleitung Vertiefung. Ausleitung und weitere Hinweise finden Sie in Teil3.
Hypnose lernen. Das geht und man kann auch Selbsthypnose lernen, dabei helfen wir Ihnen gerne. In unseren Hypnose Seminaren und der Hypnose Ausbildung oder auch im Einzelgespräch. Heute befassen wir uns damit, wie man einen Trigger (auch Anker genannt) setzt.
Unter Hypnose einen Trigger setzen / Anker setzen ist eigentlich bei jedem Menschen möglich. Erforderlich hierzu ist in der Regel eine mittlere oder eher noch tiefe Trance.
Was kann Selbsthypnose?
Selbsthypnose ist eine besonders wirksame Selbsthilfemethode und macht genau das, was unser Schwerpunkt ist: Ihre Selbsthilfekräfte aktivieren. Mit der Autosuggestion ist es möglich, die Leistung zu steigern, neue Energie zu tanken, Ängste zu besiegen und schmerzen abzuschalten. Eine Erweiterung des Bewusstseins kann man ebenso unter Eigenhypnose erreichen.
Warum setzt man einen Trigger / Anker?
Die vorgenannten Gründe sind sicherlich schon ausreichend. Aber man kann auch an negativen Glaubenssätzen arbeiten und sonstige hypnotische / beratende Arbeit vertiefen / abrufbar machen. Die Hypnosearbeit kann so um ein Vielfaches gesteigert werden.
Kann ich das selbst erreichen?
Sie sollten den Anker / Trigger von einem Fachmann setzen lassen, der Ihnen zeigt, wie Sie diesen abrufen und nutzbar machen können. Dieser zeigt Ihnen wichtige Dinge auf und erklärt Ihnen auch, wie Sie richtig vorgehen / was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten. Auf diese Beratung sollten Sie nicht verzichten.
Wie gestaltet sich der Ablauf?
Zuerst wird die Anamnese / Vorgeschichte besprochen und Ziel und Zweck des Ankers / Triggers erörtert. Dann wird der Anker in Tieftrance vom Hypnotiseur gesetzt. Anschließend erklärt der Hypnotiseur / Hypnosetherapeut noch die wichtigen Dinge zur Anwendung und weist auf das Verhalten in den nächsten Tagen hin. Erst die ersten Tage zeigen wirklich den Erfolg der (ersten) Arbeit.
Was sollte man bedenken?
Anzunehmen ist, dass Autosuggestionen mächtiger sind, als die durch Hypnotiseur / Therapeut gegebenen. Hier ist kein starker innerer Kritiker, der vor einem Missbrauch schützt. Tipps hierzu sollten Sie erhalten.
Was geschieht nachdem der Anker / Trigger gesetzt ist?
In den folgenden Tagen sollte man den Trigger / Anker mehrfach nutzen und nach der Anleitung vorgehen. Sollte es nicht zum gewünschten Erfolg kommen, ist das nicht schlimm. Vereinbaren Sie ggfs. einen oder mehrere Termine von 30 oder 60 Minuten, um es noch einmal zu versuchen.
Bedenken Sie immer:
Sie sind ein Individuum, Ihr Unterbewusstsein keine Maschine und Sie erreichen keine Befreiung durch Zwang. Gönnen Sie sich ggf. 2 oder 3 Termine zur Wiederholung und sprechen Sie mit dem Behandler über Ihre Erlebnisse, Gedanken und das, was Sie Ihrer Meinung nach hindert, mit der Selbsthypnose mehr Erfolg zu haben.
Mehr lernen?
Wir bilden aus in Hypnose. Schauen Sie zu unserem Hypnose Ausbildungskalender oder sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Trigger setzen / Anker setzen wollen, um an sich zu arbeiten. Wir freuen uns auf Sie.

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